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Michis in Oz

Zwei Michis erobern Oz

4 Wochen Queensland - Regenwald, Strände und das Riff

Mangroven in der Stingray BayWir haben Australien mittlerweile den Rücken gekehrt. Sind nun erstmal für einige Wochen in New Zealand, dann gehts für ne Woche nach Fiji zum chillaxen, dann noch ein paar Tage zurück nach Sydney und am 27.11. landen wir in Frankfurt - so, diese Planung scheint nun endgültig, nachdem sich die Pläne in den letzten Wochen und Monaten ja manchmal täglich geändert hatten…

Brandung in der Dämmerung Jetzt aber zurück zu unseren letzten 4 Wochen in Australien…in Kurzfassung: nach Cairns gings Richtung Norden nach Cooktown, dann sind wir auf dem Rückweg in Port Douglas im wahrsten Sinne des Wortes gestrandet - tauchen, segeln, golfen…auf einmal hatten wir dann noch beide n Job, der Autoverkauf war auch plötzlich aktuell ein Strand ganz für uns alleineund dann war da noch unverhoffteweise die Möglichkeit n paar Tage am Great Barrier Reef zu segeln.  Das war ja so eigentlich alles gar nicht geplant, aber letztendlich haben wir uns dann stückchenweise immer mehr davon verabschiedet, die Runde um Australien bis nach Sydney zu Ende zu fahren.  Wir haben jetzt also die Ostküste geskippt und sind damit wohl die einzigen Backpacker ever, die sich genau diesen Teil Australiens nicht angeschaut haben :D Aber ich persönlich kann ganz gut damit leben und “der” Michi hat das alles ja schon vor 15 Jahren gesehen.

Michi auf den Spuren von Mr. Cook3 Tage Far North - Von Cairns sind wir nach Cooktown gefahren, dem Ort an dem Captain James Cook damals 1770 als erster Europäer Land betreten hat und eine nicht-permanente Siedlung gründete. Über den Bloomfield Track, einem sehr empfehlenswerten 4×4 Track durch den Regenwald gings nach Cape Tribulation.  butterfly is attracted by my shirt :)Das Dschungelmekka der Backpacker ist berühmt für “where the rainforest meets the reef”. Man kann aber trotz Resorts und rollstuhlgerechten Boardwalks in Ruhe wandern und geniessen. Wenn sich dann plötzlich das Dickicht lichtet und man vor einem kilometerlangen weissen Strand mit türkisem Wasser steht, bleibt die Kinnlade schonmal was länger unten - natures delight eben!

Iseta chasing a turtle warm welcome in Post Douglas - es gibt wirklich schlimmere Orte in denen man hängenbleiben könnte - Port Douglas ist ziemlich klein, ca 3.000 Einwohner schätze ich mal, alles schön tropisch grün mit regenbewaldeten Bergen im Hintergrund, einem kleinen Yacht Club, einigen Golfplätzen und nur wenigen Tauchschulen, die nicht jeweils hunderte Schnorchler pro Tag zum Riff schaffen, wie in Cairns.
Als wir Mitte September hier ankamen, hatten wir auch gleich n 1A Start mit bekannten Gesichtern: Iseta, die Stieftochter ner guten Freundin meiner Mutter lebt hier und wie der Zufall es will segelt sie auch so dass ich direkt am Anreisetag noch segeln war *gg* Am nächsten Tag gings mit Fred (Fotograf mit dem ich in Western Australia gereist bin) raus ans Riff zum tauchen. Er arbeitet an einem Fotospecial über das Agincourt Reef (Outer Great Barrier Reef) und braucht mich als Tauchmodel. fred and me with our new friendDank einem saftigen Rabatt für dieses Argument konnte ich mir den eher exklusiven Trip mit dem besten Tauchboot am Ort leisten und am zweiten Tag ging sogar für umme raus! Generell hört man ja immer, dass das Riff im Norden am spektakulärsten sein soll…nun ich hab zwar keine Vergleichsmöglichkeit, aber was ich da sah…wow!  Ich war absolut sprachlos. Die Korallen sind sagenhaft, die Sicht mit knapp 20m viel besser als ich es vom Ningaloo Reef kannte und die kleinen Nemos finded man wirklich überall.
foto by fred Und was macht “der” Michi die ganze Zeit? was wohl - er war golfen ;) und hat es wieder geschafft einen Golfmanager von seinem “Konzept” zu überzeugen und so hatte er schonmal n Job. Glücklicherweise konnte ich dank der Schulferien auch einen Job auf einem Diveboot bekommen. Aber die Freude darüber war nur kurz, denn nach einigen Tagen Arbeit hiess es alltäglich “day off” für mich. Der erhoffte Ansturm in den Ferien blieb aus und ich saß am Strand und hab ein wenig in einem Sushiladen gejobbt ;)
Am Communityboard haben wir wehmütig unseren Jack zum Verkauf angeboten und gleichzeitig entdeckte ich einen Aushang für eine Crew Position. Ich hab da natürlich gleich angerufen und n paar tage später war ich auf der Skua. Mein “day-off”-Job konnte mich offensichtlich nicht halten. Und da Michi unverständlicherweise lieber das Auto verkaufen und auf dem Golfplatz arbeiten wollte, bin ich eben allein mit Richard los.

4 Tage Dinner gesichertRichard und Skua sind jetzt seit 18 Jahren zusammen unterwegs. Gemeinsam waren sie schon auf allen Weltmeeren und demnach gabs für mich die unglaublichsten Cruiserstories aus der ganzen Welt zu hören. Von Piraten, über Bootsklau und ner versenkten Yacht…entweder kann er verdammt gut Stories erzählen oder er sollte mal endlich ein Buch schreiben ;)
lesestunde am frühen morgen Das Cruisingsegeln unterscheidet sich doch stark von meinen bisherigen Segelaktivitäten hier in Australien. Es geht viel mehr um Entspannung, 24/7 Bikini und barfuss, Dinner zu fangen und den besten Ankerspot in Verbindeung mit guten schnorchelmlglichkeiten zu finden ;)
Von Port Douglas sind wir der Route von Captain Cook gefolgt: vorbei an dem Riff auf dem er seine Endeavour fast versenkt hat, nach Cooktown und weiter nach Lizard Island und hoch auf dem Cooks Lookout. Hier ist der gute James raufgeklettert, um sich einen Überblick über die zahllosen Riffe zu verschaffen auf der Suche auf einem Ausweg zurück nach England.
sunrise über der coral seaAuf dem Rückweg gings dann entlang des outer reefs…also ausser Sichweite der Küste und trotzdem immer geschützt. Wie genial es ist, dassMeer nachts rauschen zu hören, der Wind jagt durchs Schiff und trotzdem liegt man ruhig und sicher am Riff vor Anker. Wobei in der letzten Nacht gegen 4 war was anders. Richard und ich sind gleichzeitg aufgewacht und beim checken der Mooringline stellten wir fest…keine Mooring mehr da. Wir trieben also mitten zwischen den hunterten Bommies und Riffen und konnten von Glück sagen, dass es ein Bauchgefühl wohl auch im Schlaf gibt. ankern am outer reef Die zweite Unwohlseinsituation gabs ein paar tage zuvor als mich morgens in Cooktown eine Sms erreichte: “Es rast ein Tsunami auf Australien zu! Hoffe Du wirst nicht nass!” Scheisse, hatte ich Panik in den Augen, Radio an, nix keine Warnmeldungen, aber wir hatten uns trotzdem schon n Hügel ausgesucht, denn aufs Meer segeln kommt am Great Barrier Reef nicht in Frage. Das ist gute 30sm enfernt und demnach wäre die Welle schon weit draussen ziemlich gewaltig. Nach 10 min dann endlich eine Meldung, dass die Welle mit 0.4m in NZ angekommen ist…wenn es nicht morgens 6:30 wäre, würd ich jetzt erstmal vor Schreck und Erleichterung n Schnaps trinken!
Richard alter seebär Ansonsten war das Cruisingleben aber ziemlich unaufregend aufregend: schnorcheln vor oder nach dem frühstück? soll ich heute nachmittag nochmal tauchen gehen? haben wir noch genug saft in der Batterie, damit das bier kalt bleibt?
Glücklicherweise hat Richard noch eine uralt Tauchausrüstung an Bord, die er selber schon seit ca 9 Jahren nicht mehr benutzt hat. sunrise über der coral sea Dazu 2 Tanks, die 3 Jahre alte Luft enthalten…klingt alles etwas ungut, aber dagegen stehen die einmaligen Möglichkeitn am outer reef alleine zu tauchen…also alles getestet und dann gings runter. tiefenmesser funktionierte nicht mehr, uhr hab ich ja keine und dive buddy auch nicht, die wichtigesten Padi-Regeln also vorsätzlich gebrochen, aber dafür auch wunderschöne Tauchgänge gehabt, wieder absolutes Aquariumtauchen: ner Schildkröte beim Fressen zugeschaut, Papageienfische beim Liebestanz beobachtet und tägliches Beschnuppern mit den Reef Whaler Sharks :)
Am legendären Cod Hole, einem der berühmteesten Divespots Australiens, wurde ich dann fast von fiesen Fischen gefressen. Dachte mir beim scnorcheln ich fütter die mal mit frischgefangener spanish makarel. Fanden die auch super und schups hatte ich 30-40 risige Fische um mich um und insgesamt 5 Reef Sharks kreisten mittlerweile um dem Polk Fische und mich in der Mitte.  wie soll ich denn nun schnorcheln?Da hab ich mir auch noch nix böses gedacht, fands eigentlich ganz lustig, aber als ich alles verfüttert hatte, hörte das Gewusel um mich rum gar nicht auf, dann biss mich so ein Mistvieh in die Brust und wenige Sekunden später fehlte mir das Mouthpiece meines Schnorchels. Richard meinte, er hätte noch nie jemanden so schnell zum Boot schwimmen sehen wie mich und angeblich bekomme ich mit der Storry auch n Kapitel in seinem Buch: die verrückte deutsche Backpackerin, die mit frischem Fisch ins Wasser springt und sich halb aufessen läßt *gg*

coral trout, laut Richard der leckerste FischZurück in Port Douglas wars dann auch ganz schnell vorbei mit der Entspannung. Michi hatte brav das Auto verkauft und sich tagelang mit dem australischen TÜV, Mechanikern und Interessenten rumgeschlagen. Wir wollten nun so schnell wie möglich nach New Zealand. Haben uns im Internet also nen Flug geschossen und 2 Tage später sassen wir im Flieger. Beim Einchecken dann Schock, man brauch auch ein Rückflugticket aus NZ , dort muss wohl echt soooo schön sein, dass die Kiwis schon vorher auf Nummer sicher gehen wollen, dass man auch wieder abhaut ;) Wir haben dann also noch schnell n Flug nach Fiji gebucht und dann konnte es endlich losgehen.
Northern Queensland - Regenwald, Beaches, Great Barrier ReefUnsere Ankunft in Christchurch war etwas ungemütlich: 9° Grad und Regen - sind wir doch schon in Frankfurt gelandet? Dazu gabs nachts um eins keine günstigen Alternativen zum Flughafenteppich. Mittlerweile scheint aber die Sonne, wir haben unseren Campervan mit warmen Stepp- und Fleecedecken und Schneeketten…Winterurlaub wir kommen! (alle Bilder wie immer hier im Album)


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