Michis in Oz

Zwei Michis erobern Oz

new zealand: north of south island and south of north island

New Zealand Part 2 - North of Southisland and South of North Island Da sich im Moment einige Regenstunden aneinander reihen, wir Fahrtage einlegen und zudem von unserer absolut genialen Cavingerfahrung erzählen müssen, gibts jetzt nen kleinen Zwischenblog :) konnte mich bei den Fotos aber mal wieder nicht zügeln…die gibts gleich hier neben an im Album :)

south-and-north-island

hehe, mit panik in den Augen springt es uns direkt vor die füsse Aber ich fang von vorne an, denn auch die letzten Tage auf der Südinsel sind berichtenswert. Im Nordwesten befindet sich der Abel Tasman NP in dem man super genial wandern kann. Wäre die Grundtemperatur etwas höher gewesen, hätten wir uns am End zu dem 50km langen Coastal Track oder einer mehrtägigen Kajaktour durchgerungen. Powernap bevor es 12km über die Mutton Cove zurück geht Wir sind dann aber doch nur einen Tag dafür gewandert, aber das war schon ein Traum!  Picknick gabs auf den Felsen in der Nähe einiger Pelzrobben, die uns neugierig beäugt haben und eine kleine Show für uns abgelieferten…also wer mal im Sommer nach NZ kommt, sollte den Coastal Track definitiv in Erwägung ziehen, denn die Landschaft ist atemberaubend und es gibt eine Menge Campspots direkt am Meer…wo sich die Sandflies tummeln *gg*

Dünen am Wharariki Beach Noch weiter im Norden befindet sich die Golden Bay und der Farewell Spit - benannt von, ja wem wohl, Captain Cook ;) (Er befand sich auf der Weiterreise nach Australien.) Dünen am Farewell Spit und ja ganz klein ist da auch der MIchi Auch hier gabs tolle Walks und feine wilde Strände - wir waren ganz glücklich, dass nach den kaltnassen Tagen nun endlich die Sonne scheint und wir schön im Tshirt durch die Gegend streifen können…durch kleine Buchten und Hobbitwälder, vorbei an Schafen über Farmland und auf kleine Berge…der Übersicht wegen ;)
hier in der Nähe wurde Rohan gedreht Und nur am Rande sei erwähnt, dass wir die kälteste Nacht überhaupt am Schauplatz von Rohan verbracht haben, auf dem Takaka Hill. Morgens war das Auto total eingefrostet und eine eisige Schicht bedeckte die schicke Landschaft um uns rum. Die Schafe in NZ kennen aber nix und futtern auch schon morgens um halb 7 neben unserem Auto das vereiste Gras *gg* Etwas schockiert sind wir auch über die Kiwis, die im Cafe neben uns in Tshirt und Flipflops sitzen, während wir gerade wieder die dritte Schicht überziehen und uns mit Kaffee aufwärmen *gg*

bye bye south island Nach ein paar Tagen in dieser schönen Ecke gings an die östliche Nordküste der Südinsel - mei was ein Konstrukt ;) Die Küste ist von einigen riesigen Sounds total zerfurcht. Tja wie beschreibt man das: Sounds sind ähnlich wie Fjorde, nur dass bei der Entstehung keine Gletscher beteiligt waren. Das Wetter war aber wieder mal usselig und so haben wir vorzeitig die Reise mit der Fähre durch den Queen Charlotte Sound Richtung Nordinsel angetreten.

hier wurde mal auf eine weitere kurve verzichtet In Wellington waren wir nur einen Tag, wir meiden die Städte solange wir können;) Haben uns nur im “Te Papa”, einem 1a Museum, eine plastinierte Riesenkrake, sowie diverse Skelette von Walen angeschaut und uns ein wenig über die Maori-Kultur, Erdbeben und Vulkanausbrüche weitergebildet. Apropos Städte oder sagen wir Städtchen, wir wurden ja schon vorgewarnt, dass die Südinsel landschaftlich viel dramatischer und einsamer ist. Aber kaum aus Wellington raus, wurde uns der Unterschied sehr deutlich. Hier leben wirklich viel mehr Kiwis, was sich an vielen kleinen Ortschaften und und noch mehr Autos bemerkbar macht…wir standen sogar mal kurz im Stau, das erste Mal seit dem Verlassen aus Sydney!

Bisher hatten wir auf der Nordinsel zwei Knaller:

im sommer ist der ganze schnee wech Der fast perfekte Kegelvulkan Taranaki hat sich für uns zumindest mal kurz aus den Wolken geschält. Aber auch nur, weil wir auf ca 900m Höhe übernachtet und gefroren haben, sodass wir morgens über der Wolkendecke aufgewacht sind. Die Wanderung zum 2500m hohen Gipfel haben wir uns dann nicht nur wegen der Wetterverhältnisse geschenkt *gg*
paul, unser guide beim abseiling von michi Zweiter Knaller war der absolute Höhepunkt unser bisherigen Touren. Wobei man sagen muss, dass wir im letzten Jahr ja kaum Touren mitgemacht haben - einerseits gibt es das Budget bei einem Jahr reisen nicht her, andererseits muss man im Zweifel immer warten und hat dann aber doch nie genug Zeit zum Fotografieren…also machen wir Touren nur dann, wenn man anders nicht zum Ziel kommt, wie zB auf der Südinsel beim Helihiking auf den Gletschern. Diesmal gings aber unter die Erde.
yep ich hab schon als kind gerne im dreck gespielt Die Gegend rund um Waitomo ist komplett von Kalksteinhöhlen zerfurcht und das Tourenangebot übertrifft sich mal wieder selbst: von Glüwürmchen gucken über Abseiling zu Black Water Rafting ist alles möglich und das zu saftigen Preisen. Wir haben aber ein Superangebot gefunden: 6 Stunden volles Programm, nur wir beide und das ganze für 50€ pp! Zusätzlicher Bonus und nicht ganz unwesentlich bei der Entscheidungsfindung: Paul, unser guide, hat sich ein wenig auf Cavephotography spezialisiert. Die 6 Stunden bestanden dann aus ca. 3 Stunden Fotos knipsen und 3 Stunden Action…abseiling, caving, rockclimbing, mudwading und und und - in den letzten beiden Höhlenabschnitten wurde ich gezwungen meine cam zurückzulassen, die Gefahr, dass wir nur noch Fotos machen war Michi und Paul wohl zu groß *gg*
mein favourite - indoor waterfall Ausgestattet wurden wir von Paul nicht nur mit Klamotten im Pippi Langstrumpfstil, sondern auch mit Klettergurt, Helm, Lampe und dazu gabs noch 2 Blitzgeräte und n Stativ für mich - juchuu! Und los gings: erstmal 30m in die Tiefe abseilen und dann kreuz und quer durch ein riesiges Höhlensystem, unterwegs Glühwürmchen bestaunen, sich durch fiese Öffnungen zwängen, immer mal wieder abseilen und durch unterirdische Flüsse waten. Die Glühwürmchen waren absolut magisch, die sind ganz andere als man sie so kennt. ein kleiner sternenhimmel Die Würmer kleben alle an der Decke und leuchten blaugrün, demnach verwandelt sich die Höhlendecke in einen gigantischen Sternenhimmel…bin immer noch ganz wech. Es war echt ein Knaller und nachdem wir unsere gefluteten Gummistiefel geleert und heiss geduscht hatten, sind wir abends ziemlich fertig und totmüde ins Bett gefallen.

ob der nur so fett ist, weil es mal wieder die ganze nacht geregnet hat? Gestern wollten wir uns dann eigentlich im schwarzen Sand vom Hot Water Beach in Rawhia eingraben. Vor uns nach Ebbe kann man sich dort seinen eigene Badewanne buddeln und im Wasser einer hot spring am Strand relaxen. Statt dessen sind wir im Regen durch die Gegend gefahren, sind nun in Central Northland und werden die Tage Mordor und blubbernde Schlammlöcher besuchen…fingers crossed für die Wetterprognose!


Tagged as , + Categorized as new zealand, australien, reiseberichte

Leave a Reply